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Werkkommentar
Toccata sospesa Zwei verschiedene Schichten, repräsentiert durch Flöte und Schlaginstrumente, treten zueinander in ein spannungsvolles dialektisches Verhältnis. Insofern handelt es sich eher um ein Duo, gespielt von drei Instrumentalisten, als um ein Trio. Zwischen diesen Schichten findet ein permanenter energetischer Austausch statt: Sie prallen aufeinander, trennen sich, ergänzen sich und gleichen sich einander an.
Die Flöte – von Natur aus das schwächere Instrument – bricht sehr bald aus den konzentrierten Tuttischlägen des Beginns aus, denen sie die Bewegungsenergie ihrer Linien entgegensetzt. Das Stück kulminiert in einem kontrollierten Ausbruch des Schlagzeugs. Dann kippt plötzlich alles um in eine andere Dimension: Die feine, zuvor nur unterschwellig präsente Klangwelt setzt sich zum Schluss durch.
Bettina Skrzypczak
Presse
D'entrée, une violence primitive y explosa (...), mais l'œuvre impose une architecture aux contours bien détourés. Feulement de la flûte et duo percussif de très haute volée.
Christian Wolff dans "Dernières Nouvelles d'Alsace", 9.5.2004