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Werkkommentar



ScèneZwei Stimmen entfalten sich mit größtmöglicher Eigenständigkeit in Zeit und Raum und sind doch in jedem Moment voneinander abhängig, indem sie sich auf die jeweils andere als das Nicht-Identische beziehen: Ein Spiel der permanenten Differenz. In unaufhörlicher Bewegung durchlaufen sie alle Grade von Nähe und Ferne. Es entsteht ein fluktuierendes Spannungsfeld, in dem das konflikthafte Moment dominiert. Scène wurde vom Duo Noëmi Schindler und Christophe Roy als Auftragswerk des französischen Kulturministeriums uraufgeführt.

Bettina Skrzypczak 


Presse


Scène aus dem Jahre 2001 ist ein hinreissendes, aberwitziges Stück Kammermusik, das zwei grandiose Solisten verlangt: Nöemi Schindler und Christophe Roy heissen sie auf der vorliegenden Aufnahme.

Christian Berzins, Solothurner Zeitung, 07.03.2003 (aus CD-Kritik)


Das in allen Emotionslagen atemberaubende Zwiegespräch entfaltet selbst in den vereinzelten Monologen dialogische Qualitäten. Als ein gewissermassen auf die Eckstimmen reduziertes und entsprechend verdichtetes Streichquartett erweist dieses Duo der vornehmsten Gattung der Kammermusik die Reverenz in deren edelster Form: als Unterhaltung zwischen zwei intelligenten Menschen.

René Karlen im Booklet-Text zur Portrait-CD (Musikszene Schweiz, CTS-M 78)


Hay que destacar el estreno en la región de la obra "Scène para violín y violoncello" de la compositora polaca Bettina Skrzypczak, que reveló "prima facie" un escrupuloso sentido de la escritura camarística, que se tradujo fehacientemente en la visión ofrecida: sus disonancias, su riqueza tímbrica y su pujanza rítmica, no excluyen el sentido armónico de la concepción general, a partir de la personalidad de la autora que se ha formado y se ha nutrido en las principales corrientes europeas de composición, siendo discípula de músicos de la talla de Lutoslawski, Nono, Pousseur y Xenakis, entre otros.

Juan Carlos Tarifa en "Rio Negro" (Argentina), 27.7.2004