aus Partitur 'Vier Figuren'
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Bettina Skrzypczak

Das Schaffen von Bettina Skrzypczak umfasst Werke vom Solostück über vokal-instrumentale Ensemblewerke bis zur grossen Orchesterkomposition, die von führenden Interpreten aufgeführt werden. Darunter befinden sich das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das SWR-Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg, das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, das Orchestre de Chambre de Lausanne, das Ensemble Contrechamps Genf, das Collegium Novum Zürich sowie Solisten wie Felix Renggli, Matthias Arter, Massimiliano Damerini oder Eduard Brunner. Ihre Musik ist von grosser emotionaler Kraft und spricht den Hörer unmittelbar an. Aufmerksamkeit für das strukturelle Detail und eine überlegte Formdramaturgie verbinden sich in ihrer Arbeit mit der Rücksicht auf die Gesetze der Wahrnehmung, was sich in Klangprozessen von aussergewöhnlicher Intensität niederschlägt.

Bettina Skrzypczak ist Professorin für Komposition und Theorie/Musikgeschichte an der Musikhochschule Luzern, Stiftungsrätin im schweizerischen Künstlerhaus Boswil sowie Gründerin und Künstlerische Leiterin des Ensemble Boswil, eines Nachwuchsensembles für neue Musik. In Boswil ist sie auch im Leitungsteam des „Young Composers Project“, Kompositionskursen für Jugendliche. Ausserdem publiziert sie Beiträge in internationalen Fachzeitschriften über kompositorische und allgemein ästhetische Fragen.

Bettina Skrzypczak studierte in Posen (Polen) Klavier, Komposition und Musiktheorie. Zugleich besuchte sie an der Internationalen Sommerakademie der polnischen IGNM-Sektion in Kazimierz die Kompositionskurse  von Luigi Nono, Iannis Xenakis und Henri Pousseur. Weitere Studien folgten an der Musikhochschule Basel (Komposition bei Rudolf Kelterborn und Arbeit am Studio für elektronische Musik) und an der Universität Fribourg (Musikwissenschaft). 1999 wurde sie in Krakau im Fach Komposition promoviert.

Portrait